Impuls-Diät

Warum man seine Lebensmittel online bestellen sollte

Warum man seine Lebensmittel online bestellen sollte

13.06.2016 von Katharina Wolff

Im 21. Jahrhundert bestellt man fast alles online. Fast… Lebensmittel werden bisher häufig immer noch selbst geschleppt. Nur 0,8 % der Deutschen kaufen ihre Lebensmittel online.

Als einzige Diät in Deutschland, die frische Lebensmittel bis zu den Kunden nach Hause liefert, hat uns natürlich die Frage bewegt, warum Lebensmittel hier nur selten online gekauft werden. In diesem Beitrag wollen wir Situation und Anbieter genauer unter die Lupe nehmen.

Gründe, warum noch geschleppt und nicht online bestellt wird:

Die Top-Gründe, warum Konsumenten Lebensmittel bisher nur selten online kaufen: Sie sind mit Lebensmittelgeschäften in ihrer Nähe zufrieden (76 %), haben sogar Spaß am stationären Lebensmittelkauf (46 %) und Bedenken bezüglich Qualität und Frische online-bestellter Lebensmittel (41 %). An der mangelnden Kenntnis über entsprechende Online-Shops, zu langen Lieferzeiten oder fehlender Sortimentsvielfalt liegt es angeblich nicht. *

Warum sollte ich online bestellen?

Klar: wer den Gang zum Supermarkt nicht antreten muss, spart Zeit. Besonders für Personen mit langen Arbeitszeiten ist das Gold wert. Anfangs weiß man zwar noch nicht genau wo man seinen Lieblingsjoghurt oder Aufschnitt findet, doch die Eingewöhnung erfolgt schnell. Außerdem haben bestimmte Supermärkte, z.B. www.rewe-online.de, eine Dauereinkaufsliste, auf der viel bestellte Produkte automatisch abgespeichert werden.

Planbarkeit: Laut vielen Tests erscheinen die Produkte meist pünktlich und unversehrt. Besonders REWE und Kaiser Tengelmann überraschen mit flexiblen Lieferzeiten im Zwei-Stunden Fenster.

Die Lieferadressen im Vergleich

  1. REWE Online
    Der Onlinelieferdienst mit dem größten Produktsortiment und günstigsten Preisen *. Die Lieferzeiten sind flexibel, der Kundensupport hervorragend. Einzig allein der Mindestbestellwert von 40€ ist üppig. Auch eine versandfreie Bestellung ist erst ab 100€ möglich. Die Lieferkosten halten sich mit 2,90€ bis 4,90€ noch in Grenzen. Sind bestimmte Waren nicht verfügbar, werden bei der Zustellung Alternativen angeboten, die man selbstverständlich auch ablehnen kann. Positiv aufgefallen ist uns auch REWE’s Liefergebiet, was sich fast durch ganz Deutschland erstreckt. Insgesamt ein übersichtliches und gut organisiertes Onlineangebot.
  2. Amazon Lebensmittel
    Die positiven Aspekte sind kein Mindestbestellwert, eine übersichtliche Website und geringe Lieferkosten (3€). Allerdings treffen die soeben genannten Punkte nur zu, wenn man das Produkt bei Amazon selbst bestellen kann. Sonst muss man sich an Drittanbieter wenden, die im sogenannten „Marketplace“ gelistet sind. Er macht Amazon zum teuersten Lieferanten. Die hier bestellten Produkte erhält man von verschiedenen Anbietern als Einzellieferungen. Dies führt zu mehr Müll, höheren Versandkosten und unterschiedlichen Lieferterminen. Ist man kein Amazon Prime Kunde, können diese bis zu 3 Tage andauern. Leider sehr aufwendig und teuer im Vergleich zu anderen Lieferanten.
  3. MyTime
    Punkten kann MyTime vor allem durch die gut designte Website und keinen Mindestbestellwert. Zudem ist das Sortiment sehr groß und alle Produkte ausführlich beschrieben. Allerdings stellt der Einkauf eine deutlich teurere Alternative zum Supermarkt um die Ecke dar. Für gekühlte Produkte wird ein Frischezuschlag von 4,99€ berechnet, pro Tiefkühlbox ein Pfand von 5€. Zudem muss man für bestimmte Lieferzeiten einen Aufpreis zahlen. Nur die Variante „tagsüber“ ist kostenfrei, welche extrem ungenau ist und den Kunden viel Zeit kostet. Die Versandkosten liegen sich mit 4,99€ im normalen Bereich. Angenehm ist, dass Mindesthaltbarkeitsdaten bei ausnahmslos jedem Produkt gekennzeichnet sind.
  4. Allyouneed
    Bei Allyouneed sind alle Produkte bis auf Tiefkühlwaren und Frisches von der Theke im Sortiment enthalten. Praktisch ist die Abonnementfunktion, mit der man sich seine Waren in einem bestimmten Lieferintervall zuschicken lassen kann. Somit kann man sich beispielsweise im Warenkorb eine wöchentliche Zustellung von regelmäßig verbrauchten Produkten wie Milch oder Butter einrichten. Allyouneed arbeitet mit DHL zusammen, weshalb jeder einzelne Haushalt Deutschlands beliefert werden kann. Die Lieferzeiten sind vor allem abends flexibel, was besonders für Kunden mit langen Arbeitstagen attraktiv ist. Eine Bestellung ab 40€ ist versandkostenfrei, was dem niedrigsten Wert aller hier verglichenen Onlineanbieter entspricht. Außerdem gibt es keinen Mindestbestellwert. Negativ ist, dass in der Vergangenheit oft zu viele Kartons für verhältnismäßig wenige Produkte verwendet wurden, was zu unheimlich viel Verpackungsmüll führte.

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Warum Lebensmittel liefern lassen bei einer Diät?

Die größte Hürde die man in einer Diät überwinden muss, ist der innere Schweinehund. Er wird oft genug herausgefordert: Auf Geburtstagsfeiern, Restaurantbesuchen oder auf dem Weg zur Arbeit, wenn man an seinem Lieblingsbäcker vorbeigeht. Warum sollte man das auch im Supermarkt tun? Er lockt mit Schokolade, Chips und Süßigkeiten. Plötzlich finden wir uns mit einer Vielzahl dieser Sünden Zuhause auf dem Sofa liegen und können uns nicht kontrollieren. Dies kann ganz einfach vermieden werden, indem sie den Supermarkt gar nicht erst betreten. Logisch: haben sie nichts Verbotenes zu Hause, können sie es auch nicht essen. Außerdem führt es zu weniger Verschwendung. Wem ist es noch nicht passiert, dass er für ein bestimmtes Gericht zu viele Zutaten kauft, keine Verwendung mehr für den Rest hat und sie wegschmeißen muss. Unsere Diätboxen enthalten immer die genaue Menge an Zutaten die sie für ihr Gericht benötigen.

*Quelle: Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW)
*https://www.vetalio.de/rewe-test